Kubiss.de Der Kultur- und Bildungsserver
für den Großraum Nürnberg
Kubiss-Info, Tastatur-Kurzbefehl: I Kontakt, Tastatur-Kurzbefehl: K Impressum, Tastatur-Kurzbefehl: M
   

Preise für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg

Preisverleihung
Die Stadt Nürnberg vergibt auch in diesem Jahr Preise für herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft auf der Grundlage der Kunst- und Wissenschaftspreissatzung.

Den Großen Preis der Stadt Nürnberg erhält der Musiker und Komponist Wolfgang Haffner. Mit je einem Förderungspreis für Kunst und Wissenschaft 2014 werden der Sänger und Gitarrist Klaus Brandl und die Tänzerin und Choreographin Susanna Curtis ausgezeichnet. Ein Nürnberg-Stipendium erhalten der Hemdendienst (Verein zur Förderung der Akademie der Bildenden Künste und des Meisterkonservatoriums), die bildenden Künstlerinnen Stefanie Pöllot und Susanne Roth sowie das Vokalensemble Dufay.

Datum: 10.11.2014, 19:30 Uhr
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: frei

Zum Seitenanfang

Thalias Kompagnons: Die Elchjagd

Romantischer Alptraum von Michał Walczak
Eine aberwitzige, gespenstische Komödie über Beziehungen, Eheleben, bürgerliche Ideale und die Geister der Vergangenheit, ausgeheckt von einem der interessantesten jungen polnischen Dramatiker, heraufbeschworen mit einer Handvoll untoter Puppenköpfe.

Datum: 31.10.2014, 20:00 Uhr
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: € 13,-/8,- (Vorverkauf); 16,-/10,- (Abendkasse)
Weitere Termine: 1.11./2.11./27.11./28.11./29.11./18.12./19.12. - jeweils 20 Uhr

Zum Seitenanfang

Katja Kendler: Antigone oder Warum ein Hund sein, wenn ich auch fliegen kann?

Aufführung
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt auszubrechen, aufzubegehren, gegen die Regeln zu verstoßen und durch sein Verhalten vielleicht sogar die Gesellschaft zum Umdenken zu bewegen? Wer hat dagegen nicht auch schon einmal alles Bestehende schützen wollen und vertraute Regeln geheiligt?

Antigone und Kreon: Zwei Figuren aus der griechischen Tragödie, deren Lebenshaltungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Nein-Sagerin, die das Gesetz unterlaufende Aufständlerin. Und der Ja-Sager, der sich dafür entschieden hat, die Regeln der Gesellschaft bedingungslos durchzusetzen.

In einer theatralen Laborsituation lässt Regisseurin Katja Kendler die Positionen dieser beiden Figuren aufeinanderprallen. Das antike Drama wird fragmentarisch verwoben mit den Geschichten zeitgenössischer literarischer Figuren und entlarvt die Utopien und Ausweglosigkeiten der jeweiligen Lebenswelten. Bis hin zu letzten Konsequenzen.

Datum: 04.11.2014, 20:00 Uhr
Weitere Termine: 05.11., 20 Uhr
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacherstraße 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: € 13,-/8,- (im Vorverkauf); 16,-/10,- (Abendkasse)

Zum Seitenanfang

Der erste Weltkrieg und Hitlers Wehrmacht

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Hürter
Der Erste Weltkrieg war ein Ereignis mit vielfältigen Wirkungen auf die Geschichte der Weimarer Republik und des "Dritten Reichs".Zu den wichtigsten gehört, dass Krieg, Niederlage und Umbruch 1914 bis 1919 das wesentliche Erfahrungsreservoir für die Vorbereitung und Führung des nächsten Krieges bildeten. Das betraf vor allem die Militärelite, die sowohl militärfachlich als auch politisch ihre Lehren aus dem Weltkrieg zog.

Johannes Hürter vom Institut für Zeitgeschichte München zeigt, dass Konzepte wie Bewegungskrieg, Totaler Krieg, Autarkie und Volksgemeinschaft über diesen Verarbeitungsprozess zu zentralen Bestandteilen der deutschen Militärdoktrin wurden. Doch auch die Wehrmacht insgesamt wäre ihrem "Führer" weniger willig in die Katastrophe gefolgt, wenn sich nicht die Narrative vom "Dolchstoß" und "Novemberverrat" tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hätten.

Datum: 05.11.2014, 18:30 Uhr
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Eintritt: frei

Zum Seitenanfang

Peter Flötner. Renaissance in Nürnberg

Ausstellung
Peter Flötner (ca. 1490-1546) zählt zu den bedeutendsten Nürnberger Künstlern und Entwerfern der Generation nach Dürer. Seine Aufträge bezog er vor allem aus dem reichen und mächtigen Nürnberger Patriziat. Dabei steht vor allem der einzigartige Bestand an originalen Handzeichnungen Flötners aus der Universitätsbibliothek Erlangen im Zentrum. In den Dependancen im Fembohaus wird vor allem der Apollo-Brunnen, im Tucherschloss seine Tätigkeit als Entwerfer im Fokus stehen.

Zeitraum: bis 18.01.2015
Ort: Albrecht-Dürer-Haus, Albrecht-Dürer-Straße 39, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 10-17 Uhr, Do. 10-20 Uhr, Sa.+So. 10-18 Uhr
Eintritt: € 5,- / 3,-

Zum Seitenanfang

Wer hat an der Uhr gedreht?

Ausstellung über die Wahrnehmung und den Umgang mit der Zeit
Hohe Geschwindigkeit ist eines der Hauptmerkmale unserer Gegenwart. Augenscheinlich geht es immer und überall darum, effizienter und schneller zu werden. Damit drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass Schnelligkeit zum reinen Selbstzweck mutiert ist. Innehalten, Nachdenken, Muße? Fehlanzeige! Das System ist auf Hochgeschwindigkeit getrimmt und man kann nicht nicht mitmachen. Aber warum ist das so? Und warum ändern wir nichts, was treibt uns an? War es schon immer so?

Der KOMM-Bildungsbereich beschäftigt sich in seiner Ausstellung "Wer hat an der Uhr gedreht?" mit diesen und vielen anderen Fragen zur Zeit. Er thematisiert Machtstrukturen hinter der Zeitökonomie, fragt nach dem “wie weiter” wenn alles optimiert wurde und stellt dabei so manche Zeit-Frage. Die Ausstellung informiert spielerisch, aufklärerisch und kritisch über Aspekte der Zeit über die Jahrhunderte hinweg. Sie bewegt sich auf den Spuren der antiken Philosophen und Theologen Aristoteles und Augustinus über die mathematischen Gelehrten Newton und Galilei zu den gegenwärtigen Zeitforschern Norbert Elias, Paul Virilio und Hartmut Rosa.

Zeitraum: bis 23.11.2014
Ort: Kunsthaus Nürnberg, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di,-So. 10-18 Uhr, Mi. 10-20 Uhr
Eintritt: € 5,- / 2,50

Zum Seitenanfang

Muntean/Rosenblum: The Truth Is Deep Inside

Für die Ausstellung "The Truth Is Deep Inside" im Atelier- und Galeriehaus Defet haben Muntean/Rosenblum eine aufwändige Installation eingerichtet, die aus vier identischen Bürokuben und einer Projektion besteht. In jedem der vier Büros hängen zwei Bilder, die das nüchterne Design der Einrichtung deutlich kontrastieren. Einerseits wirken die Bürozellen wie abstrakte Skulpturen im Raum, andererseits handelt es sich um minimalistische Arbeitskuben, die an Jacques Tatis Film »Playtime« und die darin enthaltene Kritik an den Zwängen der Moderne denken lässt. Formen des Pathos sind auch hier instrumentalisiert: in der Suche nach Reinheit und Reduktion. Auf diese Weise dienen die Bürokuben quasi als Bühne für die Inszenierung der gemalten Tableaux Vivants.

Zeitraum: bis 30.11.2014
Ort: Institut für moderne Kunst Nürnberg im Atelier- und Galeriehaus Defet, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 14-18 Uhr; Sa. 11-15 Uhr

Zum Seitenanfang

Mit Skizzen zu Kreativität

Ausstellung von Ingo Klöcker
Seit über vierzig Jahren beschäftigt sich der Diplomingenieur und Künstler Prof. hon. Prof. Dr.-Ing. Ingo Klöcker sowohl mit der Entwicklung und Konstruktion moderner Produkte, Maschinen und Fahrzeuge als auch mit anspruchsvoller Kunst. Letztere setzt nicht nur die Mittel und Methoden der Technik ein, sie bezieht auch einen wesentlichen Teil ihrer Anregungen von dort. Kunst, die sich mit Technik beschäftigt, mit den positiven Seiten der Technik, ist selten.

An der Schnittstelle dieser beiden scheinbar gegensätzlichen Gebiete liegen Zeichnung und Skizze einerseits als auch die Ideenfindung und das kreative Arbeiten andererseits. Beides bestimmt einen Teil der Lehre von Ingo Klöcker an der Technischen Hochschule Nürnberg und seiner Seminare in der Erwachsenenbildung. Im Laufe dieser Seminare entstehen viele, von ihm selbst erstellte Skizzen, mit und an denen er deren Genesis erläutert - sie sind das Herzstück der Ausstellung.

Zeitraum: bis 09.11.2014
Ort: Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9-17 Uhr, Sa.+So. 10-18 Uhr
Eintritt: € 5,- / 3,-

Zum Seitenanfang

9 cm Nürnberg. Eine Kulturgeschichte der Nürnberger Bratwurst

Ausstellung
7 bis 9 Zentimeter ist sie lang und 20 bis 25 Gramm wiegt sie. Größe, Gewicht und Inhalt der Nürnberger Bratwurst sind streng geschützt, und sie darf ausschließlich aus Nürnberg kommen. Wie kein anderes Lebensmittel steht die Nürnberger Bratwurst für die Geschichte der fränkischen Metropole, hat sie hier wohl eine 700-jährige Tradition.

Überdies ranken sich viele Mythen und Legenden um Nürnbergs Traditionswurst, und sie ist fester Bestandteil des romantisch verklärten Nürnbergbildes des 19. Jahrhunderts. Eine bedeutende Rolle spielte hierbei die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gaststätte Bratwurstglöcklein – der Inbegriff Nürnberger Bratwurst-Kultur.

Die Ausstellung erläutert Stadtgeschichte aus der "Bratwurstperspektive" und spannt den Bogen von der frühen handwerklichen Produktion bis hin zur modernen industriellen Fertigung.

Zeitraum: bis 29.03.2015
Ort: Stadtmuseum Fembohaus, Burgstraße 15, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-17 Uhr; Sa.+So. 10-18 Uhr
Eintritt: € 5,-/3,-

Internetseite besuchen

Zum Seitenanfang

Zum Seitenanfang Seite drucken Veranstaltung melden

Aktuelles melden

Sie planen eine Veranstaltung aus dem Kultur- oder Bildungs-
bereich? Dann können Sie diese kostenlos in unseren Veranstaltungskalender eintragen

Partner

Nürnberg Online

Nürnberg Kultur

ODN Internet Systemhaus

Newsletter

Sie möchten unseren Newsletter abonnieren?
Kein Problem! Einfach E-Mail eintragen

Folgen Sie der NürnbergKultur auf Twitter