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Download some sperm etoy
Die sieben Männer
von etoy, geboren zwischen 1972 und 1975, bezeichnen sich als "7 international
human net-agents exploring highpressure teamwork in uncontollable environments".
1992 begannen sie mit dem Fund raising, 1994 mit der Flucht aus der Realität,
alsomit ihrem eigentlichen "Programm", dem 1995 eine erste "Homebase",
das etoy-Tanksystem, folgte. Dieses besteht noch heute,geringfügig
verändert und regelmäßig erneuert, als Homepage der Gruppe
(www.etoy.com). 1996 folgte der vielbeachtete "digital hijack",der schon
nach einigen Wochen wegen Überlastung des Servers abgeschaltet werden
mußte, weil so viele so gerne entführt werdenwollten. 1997
wurde eine Auktion von Walter Rüegg aus Zürich ins Netz gesetzt
(www.ruegg.ch/kunst/kunst.html) und mit einem Link mitder etoy-hompage
verbunden. Das Projekt "digital hijack" soll nun versteigert werden, wobei
es dem Höchstbietenden überlassen bleibt,ob er das Werk weiterhin
der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt oder in seinen Tresor
sperrt. Die Auktion läuft unter der Überschrift "Istdigitale
Kunst Kunst?", was natürlich bejaht wird, ebenso wie die Frage, ob
man solche Kunst erwerben könne. Zur Zeit der Abfassungdieses Textes
waren allerdings nur vergleichsweise bescheidene 5350 Schweizer Franken
für das Werk geboten so mancher Künstlerhebt dafür
nicht einmal seinen Pinsel. Da half auch der Link "Erleben Sie Digital
Hijack" (www.hijack.org/) [1] nichts mehr, denn Netzkunstscheint seine
Helden so schnell zu fressen wie die Revolution ihre Kinder. Netzkunst,
so will es scheinen, hat keine Vergangenheit. Sielebt nur in der Gegenwart.
Die Gruppe hat ein vereinheitlichendes Outfit sowie eine ausgeklügelte
Corporate Identity, was vom Äußeren bis zum Robot reicht, derdie
Mails beantwortet. Die Schnittstelle zur Wirklichkeit besteht im Kommunikationsinterface
des WWW, sonst trifft man die Personen, diesich hinter etoy verbergen,
so gut wie nie, was natürlich einen permanenten Widerspruch zwischen
der Unterstützung und Lancierungihrer Kampagnen und ihrer Idee erzeugt,
die Realität bzw. das Leben zu verlassen. Immerhin ist es aber nur
konsequent, wenn sie sichgegen die Vereinnahmung ihrer Basis, dem WWW,
durch kommerzielle Nutzer wehren; nach ihrer Ansicht soll das WWW nur
derKommunikation, dem Austausch und als Homebase dienen. Dieser Idee unterwerfen
sich auch die Projekte der Gruppe:
1. DIGITAL HIJACK
Die Aktion, die 1996
vier Monate lief, unterwanderte die Anbieter, die man aus dem Browser
als New, Cool sowie aus denInformationsdiensten kennt, indem die Suchmaschinen
zu den Themen z.B. Fassbinder-Filme, Madonna, Porsche oder Playboyunterwandert
werden. Erst einmal aufgerufen, gab es kein zurück, denn der Back-button
war von etoy gesperrt, und man hatte nur nochdie Möglichkeit, sich
in den Site von etoy zu retten. "Beweg dich nicht, du Hosenscheisser!
Dies ist eine digitale Entführung!" Digital Hijackwar eine Aktion,
die wegen Überlastung des Servers bei mehr als 600'000 Entführten
bis zu 17'000 pro Tag gestoppt werden mußte.Etoy hat
damit die System-Schwachstellen des Zugangs zum World Wide Web deutlich
gemacht. "Wir wollen das Digital Hijacking alsKritik am wahllosen und
passiven Gebrauch des neuen Mediums verstehen", so Martin Kubli von etoy.[2]
2. etoy-TV-HACK
(etoy.MEDIA-HACK) Der zweite Media Hack galt dem Fernsehen und hatte eine
Quizshow mit ca. einer Million Zuschauern im Programm. Die etoy-Leutedrangen
in die Lifesendung ein, überwältigten den Showmaster, übernahmen
kurz die Moderation der Show und brachten ihre Botschaftan, wo denn der
Ausgang ins Internet sei. Etoy
wird der Weg ins Internet gezeigt Diese Aussage läßt sich natürlich
auf verschiedene Art und Weise verstehen. Der Ausgang realiter, also der
hinaus aus dem Studio oder derjenige, der vom Apparat ausgeht. Der
zweite ist derzeit selbstredend der interessantere, denn alle Welt diskutiert
über dieAbsurdität, den Computer mit dem Fernsehapparat zu kreuzen.
Es bestand jedenfalls die irreale Ausgangssituation, daß ein etoy-agentsich
in eine andere Sendung einschlich und dort den Verwirrten bzw. Betrunkenen
spielte, der den Wiedereinstieg in die "Welt" desWWW suchte. Offiziell
hieß es dazu: "Die etoy.CREW ist nämlich vor 3 Jahren ins Internet
emigriert und kommt nur für Fernseh-Auftritteund Sex in die Realität
zurück."[3] Tatsächlich hatte etoy aber, nachdem sie in der
Jugendsendung "Zebra" aufgetreten waren, um einBesprechungszimmer gebeten.
Als sie mit den Schlüsseln alleine gelassen wurden, drangen sie wenig
später in das zentraleHauptstudio ein, um dort die Show zu hijacken.
Dem Samstag-Abend-vor-dem-Fernsehen-Sitzenden, der sich sein wöchentliches
Quiz ansieht, dürfte dieser Auftritt einige Problemebereitet haben,
ist er doch im Regelfall wenig mit dem Netz und seinen spezifischen Konnotationen
vertraut. Der Media Hack ist ähnlichwie der Digital Hijack auf Irritation
angelegt und soll die Fernseh-Realität mit ihren Bräuchen und
Riten unterwandern. Ob hier etwasbewußt gemacht werden konnte, ist
allerdings schwer zu sagen. Immerhin verdeutlichte etoy aber einmal mehr,
daß jedes auch noch sofehlerlos scheinende Sicherheitssystem geknackt
werden kann, und wenn es von innen sein muß, wie das ja auch bei
DIGITAL-HIJACKder Fall war.
3. Der REALITY-HACK
oder SYSTEM-HACK
Der Media-Hack steht
in einem Kontext zu der vorausgehenden Situation, denn etoy gewann den
ersten Preis für die beste Internetsite96 in der Schweiz (verliehen
von 10vor10 und dem Architekturmagazin Hochparterre). Die Übergabe
des Preises sollte im Rahmen derSchweizer Nachrichtensendung 10vor10 erfolgen.
etoy weigerte sich, das Interview in den Züricher Studios zu geben,
drohte den Preisabzulehnen und verlangte stattdessen einen Hubschrauber,
um auf einem Gletscher zusammen mit einem Team vom Fernsehen eineneigenen
kleinen Bericht über etoy zu drehen. Auf dem Gletscher wurde noch
ein "shooting" für ein Lifestylemagazin integriert, in dem diemonteurähnlichen
Anzüge das sonstige Outfit der Gruppe und die Erpressungsgeschichte
(Hubschrauber und eigener Film oderVerweigerung des Preises) thematisiert
wurden. Zwei Tage später fand der Media-Hack statt, und die Schweizer
wunderten sich, als sie feststellten, daß es dieselben waren, die
nuneine Show hackten und einige Tage früher einen Preis und einen
Hubschrauber zur Selbstdarstellung erhielten ... Ob
Digital-hijack, Media-, System- oder Reality-hack etoy unterwandert
stets das System, sei es gesichert oder nicht. Damit macht etoyauf die
Tatsache aufmerksam, daß nichts sicher ist, keine Magnetkarte (wie
sie solche als Visitenkarte verteilen) und schon gar keineKreditkarte,
was zur Zeit am heftigsten diskutiert wird, weil es dabei um die Zukunft
des Netzes geht (Datenverschlüsselung, Weitergabeprivater oder geheimer
Informationen usw.). Durch die erfolgreichen Hackversuche nicht nur im
Netz werden Sicherheitssysteme"vorgeführt" und deren Schwachstellen
deutlich. 4.
Der etoy-Site (www.etoy.com) Das etoy.TANKSYSTEM ist eine nicht materielle
Kommunikationsumgebung auf dem WWW und damit die Basis für den Austausch
vonDaten. Die Tanks sind Behälter, die mit anderen in Verbindung
stehen und so die Ablage und den Austausch von Informationenermöglichen
sowie miteinander ein Kommunikationssystem bilden. Der Realraum wird durch
den Raum im WWW ("web space") ersetzt.Orientierung, Navigation und Kommunikation
werden von der natürlichen Umgebung in eine andere Realität
übertragen. Obwohl es sichbei der etoy-Homepage um eine Fläche
handelt, sind die Metaphern und Tanks räumlich zu denken, wie die
metaphorisch gedachtenRohre, die etoy auf der Ars Electronica 96 verlegen
ließ sozusagen eine dreidimensionale Umsetzung ihrerKommunikations-Metapher.
Analog zu dieser Umsetzung kann die homepage durch direktes Suchen und
Anklicken bestimmter Bereichekennengelernt werden. Man kann aber auch
mit Knöpfen (buttons) sowie mit einem hyperjump-Knopf[4] wie zufällig
durch einzelneBereiche navigieren.[5] Die Nähe zur Unterhaltungsindustrie
ist nicht zu übersehen und wohl auch beabsichtigt: Im Supermarket
kauft man "intelligence" oder "drugs". Die "gallery" enthält
das berühmte Auge, das einen ansieht und die eigene URLbekanntgibt;
man sieht nicht etwas anderes, sondern wird selbst angesehen, wobei die
eigene Adresse auf dem Web bekanntgegebenwird. Hier wird eine Eigenart
des Netzes thematisiert, daß jede Aktion im Netz einen digitalen
Fingerabdruck hinterläßt. Großkonzernewie Microsoft bedienen
sich dieser Daten, um die Vorlieben der Netz-User kennenzulernen, damit
noch größere Gewinne erzielt werdenkönnen. Dem Vernehmen
nach arbeitet der Microsoft Internet-Explorer mit dieser Technik.
Die "office-tank"-Seite bringt allerleiWissenswertes über etoy und
den begehrten und sehr umstrittenen "anoymous e-mailer". Wegen dieses
Service wurde Ende 1996 derServer der Gruppe abgeschaltet. Angeblich habe
es damit Morddrohungen gegen Präsident Clinton gegeben, und die Tatsache,
daß diemails der Gruppe mittels eines Roboters und einer ascii-gun
beantwortet wurden, ist natürlich auch extrem gefährlich. Bekanntermaßenwurde
ja auch die Post abgeschafft, nachdem Briefbomben versandt wurden. Jedenfalls
wurde auf Intervention amerikanischerSicherheitsbehörden bei etoy
nachgeforscht, woher diese Morddrohungen kamen. Als die Gruppe eine entsprechende
Aussage mit demHinweis ablehnten, sie könnten dies nicht, weil die
Daten (log files) regelmäßig gelöscht würden, wurde
kurzerhand der Server derGruppe abgschaltet und etoy erhielt keinen Zutritt
mehr zu ihrem Site und Server. Die Seite GET YOUR TRIPS ON SILICONE-CHIPS!
in der Sparte "conferences" enthält eine Persiflage auf einen Chat-Room,
in demjeder alles sagen oder schreiben darf, aber niemand mit einem anderen
kommuniziert, es sei denn, die einzelnen Statements werdenals Rede und
Gegenrede aufgefaßt und beantwortet, was freilich nicht der Fall
ist. Und schließlich gibt es, neben vielem anderen, einFenster
zu realen Welt, aber eines, das die wirkliche und ungeschönte Welt
darstellt. Darunter heißt es, man solle doch besser im Netzbleiben.
Weiterhin gehört zum Service ein Solarium, das dem ständig in
der Wohnung sitzenden Netzbewohner die sonst nie erreichbareBräune
verschaffen soll (vgl. fanclub.etoy.c3.hu/tanksystem/service-tank/). In
dieser Art geht es mit Irritationen weiter, wie schon am Beginn des html-Protokolls
des Site, und zwar in den Bereichen, die mannormalerweise nicht zu sehen
bekommt, den META-files. Dieser Source Code enthält über hundert
META-Name-Keywords, die den Suchmaschinen
den Inhalt des Site angeben. Darunter befinden sich neben Kunst auch Schlagworte
wie beatles, belgium, berlin odercocain, crime, masochism oder naked,
nato, netbomb, performing-arts sowie plastic, playboy, playstation, police
und viele andere mehr.[8] So nehmen etoy die gesamte Netzwelt aufs Korn,
produzieren z.B., was zur Zeit Mode ist, Seiten mit so vielen Frames,
daß man keineÜbersicht mehr hat (... office-tank). etoy stellt
neben dem Solarium für die Lebenden auch einen Friedhof zur jene
Verfügung, die ihreIdentität für ein besseres und technisch
komfortableres Leben einfrieren und der Nachwelt erhalten möchten,
sie ironisieren das üblicheGalerien-Konzept, sie bieten eine Underground-Seite
mit einem Porno-Button an, durch den man in einen PORNO-SUBTANK kommt,
indem man offeriert erhält: DOWNLOAD SOME SPERM! Dies ist natürlich
unmißverständlich ein Seitenhieb auf den derzeitigen Hype,
imWWW nach Software zu suchen und sich diese herunterzuholen. Es handelt
sich hierbei um einen dezenten Hinweis auf den Nutzerkreisund die Vorlieben
der Netzanwender, die zum größten Teil männlichen Geschlechts
sind. Daß dabei wohl auch auf Sex undPornographie im Netz angespielt
wird, versteht sich von selbst. Aber das ist wohl nicht vordringlich,
worauf die Umschreibung ªdownloadsome sperm´ schließen
läßt.
In der Fortsetzung
von Happening und Concept Art thematisiert und ironisiert etoy das Netz,
seine Nutzer und wichtige Motive, die mit denbeiden Faktoren zusammenhängen.
In einem erweiterten Sinn könnte man sagen, daß sie die Gesellschaft
und ihreKommunikationsformen analysieren und einer Kritik unterwerfen.
Dinge, die unsere (moderne) Gesellschaft und ihre Eigenartenkennzeichnen,
werden in einen anderen Kontext gestellt, damit ihr Wirken und damit verbundene
Absurditäten deutlich werden. Diedeutliche Netzkritik und den aufklärerische
Impetus der Gruppe, der Schwächen des Netzes erkennbar macht, ist
von der Jury der ArsElectronica unter Vorsitz von Joichi Ito (J/USA) bei
der Verleihung der Goldenen Nica im Jahr 1996 hervorgehoben worden.[9]
DieKünstlergruppe Jodi (www.jodi.org) kürte den "digital hijack"
mit vier sowie den etoy-Site mit drei Totenschädel aus ihremBewertungssystem,
schätzt also diese beiden Projekte sehr hoch ein. Lob also auch von
Künstlerseite, nicht nur von der Kritik.[10] Die neue Kontextualisierung
(Solarium im Netz, Galeriebegriff als "invertiertes Fernsehen" bzw. Surfen
im Netz, Blick "in" die Realität, dieim Monitor jedoch nur gespiegelt
wird, Digital Hijack, Media Hack usw.) läßt einen anderen und
äußerst kritischen Blick auf dieGegenwart zu, in dem verschiedene
Realitätsebenen vermischt sind. Zugleich wird damit der Blick auf
gesellschaftliche Schwächen,Eigenarten und funktionale Besonderheiten
ihrer Kommunikationsformen geschärft. Was aber durch den Medienwechsel
gewonnenwerden kann, wird von einem (oder mehreren) Feind(en) bedroht.
Das sind jene, die das WWW kommerzialisieren wollen. Und gegendiese rüstet
sich etoy. Sie werden, wie die Netzdienste, die hauptsächlich Werbung
anbieten und gelangweilten Netzbenutzern einbißchen Sex und Porno
offerieren, unterwandert und torpediert, indem ihre Automatismen bloßgelegt
werden. Die Probleme der Netzkunst tangieren aber auch etoy. Ein Werkcharakter
ihrer ªKunst-Objekte´ existiert nicht, es gibt keine materiellenProdukte
ihrer Aktionen, keinen Ort und keine Zeit. Das Ereignis wird zum Objekt,
und dieses kann sich nicht materialisieren, es sei dennals Screenshot.
Und dieser hat selbst nur Verweischarakter und könnte theoretisch
von jedem Netzuser genommen werden. DasEreignis, der hijack, ist zudem
auch noch einmalig, und der link ªErleben Sie den digital hijack´
kann allenfalls eine dokumentarischeEbene der Aktion vermitteln. Die ªepisodischen
Kunstwerke´ sind also so wenig vermittelbar, wie die (nachträgliche)
Dokumentationeines Happenings den Akt des ªKunstvollzugs´ verdeutlichen
könnte. Gerade deswegen sollten sich ja so viele von etoy im Netzhijacken
lassen: nur das Erleben garantiert Echtheit, der spätere Nachvollzug
ist nur ein bloßer Abklatsch, ein Schatten der Aktion. Unddie Rückbindung
auf Dokumentationsformen wie Screenshots wird wieder die Kritiker auf
den Plan rufen, die eine Ausblendung derRealität in den Netzaktionen
wittern. Die Losung lautet dann einmal mehr, daß jeder weiß,
daß ein Waldspaziergang nicht zu ersetzen ist.Aber ebensowenig,
so kann eine mögliche Antwort lauten, ist ein Netzspaziergang zu
ersetzen. Dort treffen Sie vielleicht etoy oder siewerden gehijackt.
Fußnoten:
1.Vgl. meine Arbeiten
über etoy in http://www.rz.uni-frankfurt.de/~kerscher/netart.html
sowie in kritische berichte 24, 1996, H. 4, 107-111
(http://www.etoy.com:
Entertainment oder Kunst im WWW und auf der Ars Electronica).
2. www.ruegg.ch/kunst/kunst.html.
3. http://fanclub.etoy.c3.hu/tanksystem/service-tank/:
Die Internet-Kunst-Terroristenorganisation etoy aus dem Internet hat
am 7.12.96 um
ca. 21.00 Uhr gezielte
Störaktion durchgefürt. Nach ihrem Auftritt in der Sendung
"ZEBRA" haben die etoy.AGENTEN die Millionen-Show
"Benissimo" übernommen
und für einige Sekunden die Schweitzer TV-Realität bestimmt.
Ein anonymer etoy-AGENT
stürmte auf die Bühne und fragte Beni Thurnher, wo sich im
Fernsehen der Ausgang ins Internet befände.
Erst nach massivem
Druck des etoy.ANWALTES K., welcher sich im Moment der Störaktion
ausserhalb des Fernsehgeländes befand,
haben die Sicherheitsbeauftragten
der SFDRS die letzten etoy.MITGLIEDER um 23:00 Uhr, kurz vor dem Eintreffen
einer Einheit der
Stadtpolizei, freigelassen.
4. Der Name kommt
natürlich aus dem Bereich des http, des Hypertext Transfer Protocols
und weist dieselbe technische Funktion,
allerdings auch
eine Art Zufallsgenerator auf, der mit verschiedenen Links in Verbindung
steht. Zu diesem heißt es: "but be careful:
informationspace
doesnt know left or right, up or down, so it may well be that there
is no way back!!!" Da der erste Link immer auf die
Sponsorenseite
verweist, handelt es sich freilich nicht korrekt um einen Zufallsgenerator,
wie er bei CD-Playern bekannt ist.
5. Sinngemäße
Aussagen der etoy-homepage.
6. Siehe hierzu
ausführlich meine oben angegebenen Arbeiten.
7. Das wurde im
Sommer 1997 auf mehreren homepages bekanntgegeben, so unter anderem auf
der Startseite der Universität
Frankfurt/M.
8. abba, abuse,
ac-dc, amsterdam, art, ash, atari, athletics, austria, baby, bands, base,
baseball, beatles, belgium, berlin, bitch, bjork,
black, blur, bobo,
bomb, bondage, brasil, breakbeat, brussel, bullock, business, cars, castro,
censorship, che, chirac, chumbawamba,
cocain, communism,
crack, crime, cyberculture, cyberia, dance, david, bowie, deadkennedy,
dean, designers, detroit, disco, dj, doom,
doom2, drinking,
drugs, ecxtasy, electronic, elvis, england, entertainment, europe, fashion,
ferrari, fidel, firearms, formula1, france,
london, love, lsd,
lust, madonna, magazines, marusha, masochism, massiveattack, media, melodymaker,
men, michael, milano,
military, mondrian,
movies, mtv, mururoa, music, naked, nato, netbomb, netheads, netherlands,
nintendo, nme, nuclear, oasis, orb,
paramount, paris,
penthouse, people, performing-arts, plastic, playboy, playstation, police,
politics, pop, popstars, porsche, portishead,
prost, racing,
rebel, religion, rem, republique, residents, revolution, riot, tarantino,
tcp, techno, teenage, terminator, terror, toys, trek,
triphop, uk, underground,
underworld, universal, uno, viva, vogue, vrml, war, wired, women, wordwar,
xtc, yello.
9.H. Leopoldseder,
C. Schöpf, Prix Ars Electronica 96, Wien, New York 1996, 71-73,
80-85.
10. Weitere Auszüge
von Kritiken auf der site der Gruppe.
Gottfried
Kerscher
Publikationen zur Netzkunst
homepage
kerscher@kunst.uni-frankfurt.de
GK: II-99
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