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Bardentreffen

RAP – Rhythm And Poetry
Rapper sind rhythmische Wortspieler, poetische Textdichter und die sicherlich hippste Form des Bardentums. Mit dem Motto "RAP – Rhythm And Poetry" liegt der Fokus der 43. Ausgabe des Bardentreffens auf dem Sprechgesang und seinen weitreichenden musikkulturellen Ausprägungen. Von Freitag bis Sonntag, 27. bis 29. Juli 2018, liegt Nürnbergs Altstadt unter der gigantischen Klangwolke von Deutschlands größtem Gratis-Open-Air. Mit dabei sind unter anderem Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, Fiva x JRBB, Kellerkommando, Goldroger, 47Soul aus dem Nahen Osten, Baloji aus dem Kongo oder das eigens für das Bardentreffen initiierte Sonderprojekt der Gälin Ellen MacDonald & Daimh, die schottische Mouth-Music mit modernem Rap kombinieren.

Zeitraum: 27.07.–29.07.2018
Ort: Altstadt, Nürnberg
Eintritt: frei

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Klassik Open Air

Staatsphilharmonie Nürnberg
Ob Heavy-Metal-Fans, Opernkenner, Einsteiger oder Fans, Familien und Freunde, Jung oder Alt – beim Klassik Open Air, das schon als "Woodstock der klassischen Musik" bezeichnet wurde, trifft sich eine bunte Stadtgesellschaft in Europas größtem und grünsten Konzertsaal beim Picknick mit klassischer Musik. Dabei verstärken Sterne mit Wunderkerzen und Feuerwerk die Stimmung.

Abschied und Ankommen: Der Wechsel an den Dirigentenpulten bestimmt 2018 die Konzerte beim Klassik Open Air. Generalmusikdirektor Marcus Bosch feiert am 22. Juli nach sieben Nürnberger Jahren seinen Abschied von der Staatsphilharmonie Nürnberg mit einem Familien- und Abendkonzert. Während am Sonntagvormittag KiKa-Moderator Malte Arkona die ganze Familie unter dem Motto "Ein Amerikaner durch Paris" zu einem musikalischen und interaktiven Stadtbummel quer durch die Metropole einlädt, ist am Abend mit einem reinen Gershwin-Programm "Summertime" garantiert. Begleitet von Sopranistin Melba Ramos und Bariton Derrick Lawrence spielt das Orchester unter anderem Klassiker aus der Oper „Porgy and Bess“. Der krönende Abschluss – ein Wunderkerzenmeer sowie ein buntes Feuerwerk am Nürnberger Nachthimmel – wird den letzten Abend von Marcus Bosch gebührend feiern.

Datum: 22.07.2018, 11:00 Uhr
Weitere Termine: 22.07., 20 Uhr
Ort: Luitpoldhain, Nürnberg
Eintritt: frei; Vogel-Pin ab einer Spende von 5,- Euro

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Ulrich Mack: Kennedy in Berlin

Fotografien von 4 Tagen, die Geschichte schrieben
"Ich bin ein Berliner!" Als John F. Kennedy diese Worte sprach, schrieb er Geschichte. Seine Rede am 26. Juni 1963 war der Höhepunkt des Kennedy-Besuchs in Deutschland – eines der bis heute unvergesslichen Ereignisse der Nachkriegsgeschichte.

Während des gesamten Deutschland-Aufenthalts war der damals erst 28-jährige Fotograf Ulrich Mack an der Seite des Präsidenten. Er gehörte zu den privilegierten Journalisten, die John F. Kennedy während seines Aufenthalts begleiten durften. Ulrich Mack dokumentierte nicht nur das Geschehen selbst, immer wieder blickte er nach links und rechts und fotografierte die Menschen und die Szenen am Wegesrand – begeisterte Berliner, angespannte Sicherheitskräfte, ohnmächtige Bürger nach dem Mauerbau, Realitäten der deutschen Teilung.

Kein anderer Fotograf hat den Deutschland-Besuch des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy so nah, so lückenlos und fotografisch so perfekt festgehalten wie es Ulrich Mack mit seinen fantastischen Bilddokumenten getan hat. Fast 40 der gemeinsam mit Ulrich Mack ausgewählten Fotografien werden in der Leica Galerie Nürnberg gezeigt. Es sind geschichtlich und fotografisch einmalige Bilder.

Zeitraum: bis 06.10.2018
Ort: Leica Galerie, Obere Wörthstr. 8, 90403 Nürnberg
Eintritt: frei

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Anja Kirschner: "new genres"

Ausstellung
Die in London lebenden Künstlerin Anja Kirschner zeigt im kunstbunker – forum für zeitgenössische kunst e. V. eine neue zeitbasierte, interaktive Arbeit, die sich ganz direkt auf Architektur und Geschichte des Bunkers, in dem die Ausstellung stattfindet, bezieht. Gerahmt von einer mehrteiligen Installation kann das Kernstück von "new genres", ein Virtual-Reality-Video, über eine mobile Oculus Go Brille erlebt werden.

Zeitraum: bis 26.08.2018
Ort: Kunstbunker – Forum für zeitgenössische Kunst e.V. , Bauhof 9, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Do.-Sa. 16-20 Uhr; So. 14-18 Uhr
Eintritt: frei

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Im Deutschland der zwei Bahnen

Ausstellung
Die neue Schau des DB Museums zeigt die spannende Epoche der deutsch-deutschen Teilung zwischen 1945 und 1989. Vier Jahrzehnte lang standen sich in Deutschland zwei unterschiedliche, einander feindliche Gesellschaftssysteme gegenüber. Wie die politischen Gegensätze auch die beiden Bahnen prägten, können die Besucher in der neuen Ausstellung "Im Deutschland der zwei Bahnen" erfahren.

In der 660 Quadratmeter großen Schau zur deutsch-deutschen Verkehrsgeschichte zeigt das DB Museum einmal mehr, dass die Geschichte der Eisenbahn nicht nur eine technische Dimension hat, sondern vielfältige Bezüge zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufweist. Besonders gut nachvollziehen lässt sich dies an der Entwicklung von Bundesbahn und Reichsbahn. Die Bundesbahn musste sich in der freien Marktwirtschaft der BRD gegenüber dem neuen Kultobjekt Auto behaupten. Die Reichsbahn hatte ihre Aufgaben in der sozialistischen Planwirtschaft der DDR zu erfüllen.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Bahnen werden in mehreren Themeninseln präsentiert. Dabei werden auch die dunklen Seiten dieser Epoche in den Blick genommen wie die mangelnde Aufarbeitung der NS-Vergangenheit oder die Rolle der Staatssicherheit bei der ostdeutschen Reichsbahn.

Über 600 Exponate, vom Führerstand bis zur Fahrkarte, machen die Inhalte anschaulich. An vielen Mitmachstationen können sich die Besucher den Themen auch spielerisch nähern wie etwa beim Reaktionstest für den Bundesbahnanwärter. Interviews mit Zeitzeugen aus Ost und West lassen Teile der Geschichte wieder lebendig werden.

Zeitraum: bis 31.12.2019
Ort: DB Museum, Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg
Eintritt: € 6,-/5,-

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HITLER.MACHT.OPER

Propaganda und Musiktheater in Nürnberg
Das Musiktheater spielte eine wichtige Rolle in der nationalsozialistischen Propaganda – gerade in Nürnberg: seien es "Die Meistersinger von Nürnberg" zur Eröffnung der Reichsparteitage im Opernhaus oder "Die Götterdämmerung" als letzte Vorstellung vor der kriegsbedingten Schließung aller Theater. Auch die Stadt selbst wurde zur Bühne und Kulisse für die Aufmärsche der Nationalsozialisten. Opernbühne und Stadt traten in einen inszenierten Dialog: Die letzte Szene der "Meistersinger" im Opernhaus glich der Szenerie in den Straßen Nürnbergs bis in Details.

Auch der von Adolf Hitler veranlasste Umbau des Opernhauses zeigt, dass in Nürnberg Ästhetik, Urbanität und politische Machtausübung in besonderer Beziehung zueinander standen. Die Ausstellung geht der Frage dieser Wechselwirkungen nach, bringt Zeitzeugen zu Gehör, zeigt die besondere Funktion, die Adolf Hitler (vor allem) der Nürnberger Oper zumaß und beleuchtet exemplarisch die Instrumentalisierung von Kunst für politische Propaganda.

Die Ausstellung basiert auf Forschungsergebnissen des DFG-Projekts "Inszenierung von Macht und Unterhaltung. Propaganda und Musiktheater in Nürnberg 1920–1950", das vom Forschungsinstitut für Musiktheater Thurnau auf Initiative des Staatstheaters Nürnberg durchgeführt wird.

Zeitraum: bis 03.02.2019
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-18 Uhr; Sa.+So. 10-18 Uhr
Eintritt: frei

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Klassen-Kämpfe. Die Schülerproteste 1968 bis 1972

Ausstellung mit Lernlabor
Parallel zur "1968er Revolte" und weit darüber hinaus revoltierten vor rund 50 Jahren auch Schülerinnen und Schüler und begannen damit oft zum ersten Mal Demokratie mitzugestalten. Die Ausstellung möchte an dieses in Öffentlichkeit und Forschung bislang kaum bekannte Phänomen erinnern und damit vor allem unter heutigen Jugendlichen das Interesse für Geschichte und Demokratie stärken. Im Mittelpunkt steht die Perspektive damaliger Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die für Bildung und Demokratie durchaus erfolgreiche Schülerbewegung der Jahre 1968 bis 1972 sowie der Vergleich der beiden Ballungszentren Nürnberg und Frankfurt am Main. Thematisiert werden dabei auch die tiefgreifenden sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen im Vorfeld und im Verlauf der "1968er Revolte".

Zeitraum: 27.07.–28.10.2018
Ort: Museum Industriekultur, Äußere Sulzbacher Straße 62, 90491 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17 Uhr; Sa+So 10-18 Uhr
Eintritt: € 6,00/1,50

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KuKuQ-Sommerfest 2018

Bevor die große Generalsanierung des hinteren Teil des Künstlerhauses beginnt, wollen wir noch einmal mit allen Freunden und Freundesfreunden des KunstKulturQuartiers feiern. Dazu laden wir am 31. Juli ab 17 Uhr zum öffentlichen Sommerfest in den KulturGarten ein. Wie es sich für ein ordentliches Fest gehört, wird es Leckeres vom Grill, kalte Getränke und ein abwechslungsreiches Programm geben:

Von Live-Musik mit Betty Ruth und den verträumt melancholischen Pianosounds gepaart mit Free-Jazz-Ausbrüchen von Andi Molton über das Kleinste Theater der Welt (Theater 4), Broschenbasteln für Kids bis hin zur Poi-Performance (Schwarzer Strahler) zu Chiptunes-Sounds (Irq 7/ Chip Hits The Fan) und After Show DJing mit den KulturKellerei-DJs wird euch von KünstlerInnen aus den Reihen unserer Einrichtung so Einiges geboten. "Alles bleibt anders" - Wir freuen uns auf euch!

Datum: 31.07.2018, 17:00 Uhr
Ort: KulturGarten im KunstKulturQuartier, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Eintritt: frei

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Welcome Home – Stadt.Bild.Nürnberg

Ausstellung
Die Ausstellung präsentiert aktuelle, bislang noch nicht gezeigte Fotografien, die das heutige Stadtbild Nürnbergs in seiner ganzen Bandbreite und Vielfältigkeit stimmungsvoll und aus neuen Blickwinkeln wiedergeben. Diese Bilder, die mit höchstem fotografischem Anspruch entstanden sind, dokumentieren in ausdrucksvoller und emotionaler Weise nicht zuletzt den baulichen Zustand von Nürnberg.

Zeitraum: bis 21.10.2018
Ort: Stadtarchiv Nürnberg, Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo. 8:30-15:30 Uhr; Di.-Do. 8:30-17 Uhr; Fr. 8:30-21 Uhr; Sa. 13-17 Uhr; So. 10-17 Uhr

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Szenenwechsel: Toni Burghart - Was bleibt

Ausstellung
„Wenn einer malt, wenn einer schreibt, ist es kein Wunder, wenn was bleibt" hielt der Künstler Toni Burghart (1928 – 2008) einst fest. Am 14.6.2018 wäre der 2008 verstorbene Nürnberger Kulturpreisträger 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die Kunstvilla im Rahmen eines Szenenwechsels ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung, die das grafische Talent des unvergessenen Klassikers der lokalen Pop Art in den Mittelpunkt stellen.

Zeitraum: bis 07.10.2018
Ort: Kunstvilla im KunstKulturQuartier, Blumenstraße 17, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr; Mi. 10-20 Uhr
Eintritt: € 5,00/2,50

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Hohe Auszeichnung für Unterrichtskonzepte aus Nürnberg

Das Themenfeld "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" von "Lehrer Online" wurde soeben mit dem "Comenius EduMedia Siegel 2018" ausgezeichnet – und damit auch die vier folgenden Unterrichtseinheiten aus Nürnberg: "Verantwortung der Wissenschaft", "Wirtschaftswissenschaftliche Spieltheorie", "Bevölkerungswachstum und Klimawandel" sowie "Arbeitsmarkt und Niedriglohnsektor".

Die methodisch abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten zu höchst aktuellen Themenstellungen basieren auf Videos mit Vorträgen von Nobelpreisträgern auf ihrer Tagung in Lindau, die im Zweijahresrythmus stattfindet. Das Comenius-Siegel zeichnet pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende Bildungsmedien aus.

Weitere Informationen

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