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Kulturhauptstadt-Abende im Künstlerhaus

Europa für Alle
Sie haben sich informiert und wollen tiefer ins Thema einsteigen? Die Kulturhauptstadt-Abende im Künstlerhaus widmen sich den Herausforderungen einer Bewerbung und möchten Sie einladen, mit verschiedenen Expertinnen und Experten in Austausch zu treten. Weitere Termine finden am 21. September, 26. Oktober und 7. Dezember 2017 statt.

Datum: 30.03.2017, 19:30 Uhr
Ort: Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Glasbau 2. OG, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Eintritt: frei

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Der Herzerlfresser von Ferdinand Schmalz

Theater
Im Jahr 1786 findet ein Bauer den nackten Leichnam einer Magd mit herausgerissenem Herzen. Ein Knecht wird verhaftet und gesteht fünf weitere Morde: Besessen von dem Aberglauben, dass derjenige, der die Herzen von sieben Jungfrauen isst, unsichtbar würde, tötete er die Frauen. Er wird von nun an der Herzerlfresser genannt.

Hunderte Jahre später: Ein neues Einkaufszentrum entsteht. Dort suchen Menschen nach einem Ort, um sich begegnen zu können. Das neue Zentrum, der verkehrsgünstige Standort, soll neues Leben bringen und in die Körper pumpen. Die Eröffnung steht bevor. Doch alles ist auf Sumpf gebaut. Schließlich entdeckt man im Sumpf eine weibliche Leiche, mit herausgerissenem Herz. Heimlich im Moor entsorgen, so die Krisenstrategie des Bürgermeisters.

Während das Eröffnungsfest zum Kaufrausch lädt, dringt der Sumpf durch alle Ritzen. Und während die Musik zum Tanz aufspielt, schlagen die einen Herzen höher und die anderen gar nicht mehr. Ein abstruser Thriller in einer skurrilen Dorfgemeinschaft.

Zeitraum: 24.04.–20.05.2017
Ort: Gostner Hoftheater, Austraße 70, 90429 Nürnberg
Eintritt: € 13,50/9,50 (im Vorverkauf); 15,-/11,- (Abendkasse)

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Boris Lurie. Anti-Pop

Ausstellung
Der US-amerikanische Künstler Boris Lurie (1924-2008) hat ein radikales Werk hinterlassen, das in Bild und Wort den bürgerlichen Kunstbegriff attackiert. Allen idealistischen Erwartungen an Kunst, jeder Form von Ästhetizismus, aber auch dem kapitalistischen Kunstmarkt erteilte Lurie eine unmissverständliche Absage.

Als Mitbegründer der "NO!art"-Bewegung im Jahre 1959 trat der Künstler für eine soziale Kunst ein, die ästhetische Innovation als Nebenprodukt ungehemmten Ausdrucks erzielt.

Ausgesprochen kritisch stand Boris Lurie der Pop-Art gegenüber, die in den 1960er Jahren den Markt und die Museen eroberte: "Pop-Art ist reaktionär. Sie verherrlicht die Konsumgesellschaft und mokiert sich nur über den Konsum der unteren Klassen: die Suppendose, das billige Hemd. Pop-Art ist chauvinistisch." Diese Abgrenzung wird nicht geschmälert durch die Tatsache einer wechselseitigen Beeinflussung durch die geschmähten Pop-Artisten. Boris Lurie war stets offen für vielfältige ästhetische Impulse – von Pop bis Fluxus.

Zeitraum: bis 18.06.2017
Ort: Neues Museum, Eingang Klarissenplatz, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr; Do. 10-20 Uhr
Eintritt: € 6,- / 5,-

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Phantom (Ein Spiel)

Schauspiel
"Da ist ein Baby!" hört man es in einer Nacht in einem Fastfood-Restaurant schreien. Die Mitarbeiter sind überfordert: Was tun mit dem alleingelassenen Kind? Wo ist die Mutter? War da nicht kurz vor Dienstschluss eine Roma-Frau im Lokal? Sie muss etwas mit dem Baby zu tun haben! Im Mittelpunkt des Stückes ist da Blanca, eine junge Frau aus einem unbekannten Land, eine Fremde, eine Nicht-Deutsche. Doch ist sie Täterin oder Opfer? Welche Geschichte hat sie hierhin geführt? Eine Odysee wird konstruiert und rekonstruiert. Welchen Weg musste Blanca bestreiten? Das Stück setzt sich mit Vorurteilen und plakativen Zuschreibungen auseinander, hinterfragt die Werte unserer Gesellschaft und konfrontiert den Zuschauer mit verinnerlichten Rollenbildern, in die wir oft unbewusst einordnen und eingeordnet werden.

Zeitraum: bis 01.04.2017
Ort: Gostner Hoftheater, Austr. 70, 90429 Nürnberg
Eintritt: € 17,-/13,- (Abendkasse); 15,-/11,- (im Vorverkauf)

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Die schönsten Städte Europas. Die Edition des Georg Braun und Franz Hogenberg

Ausstellung
Sie ist eine der ersten europäischen Städtetopographien der Frühen Neuzeit: die Edition Braun-Hogenberg. In sechs monumentalen Bänden stellten Georg Braun und Franz Hogenberg zwischen 1572 und 1640 eine Übersicht von fast 600 Städten von Mexiko bis nach Indien zusammen. Neben großformatigen Stadtansichten und Stadtplänen enthalten die insgesamt 1.600 Seiten umfassenden Bücher auch kurze Beschreibungen der jeweiligen Orte. In einer Studioausstellung zeigt das Germanische Nationalmuseum eine Auswahl der schönsten Darstellungen bedeutender europäischer Städte. Die aufgeschlagenen Bücher werden um rund 20 Einzelblätter aus den Bänden ergänzt. Ein Meisterwerk in Text und Bild.

Zeitraum: bis 24.09.2017
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
Eintritt: € 8,- / 5,-

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Die Unsichtbaren. Obdachlose im Porträt

Fotoausstellung
Jeden Tag begegnen wir Menschen, die auf der Straße leben – meistens schauen wir an ihnen vorbei. Wer sind sie, was ist ihre Geschichte?

Fotograf Reto Klar und Autorin Uta Keseling (Berliner Morgenpost) suchten in der Bahnhofsmission am Berliner Bahnhof Zoo nach Antworten und begleiteten den Alltag obdachloser Frauen und Männer durch Porträts und Geschichten.

Zeitraum: bis 30.04.2017
Ort: DB Museum, Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-17 Uhr; Sa.+So. 10-18 Uhr
Eintritt: € 6,- / 5,-

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Start der Bewerbungsphase für die MUZ-Bühne auf dem Bardentreffen 2017

Auch 2017 können sich wieder Bands und Musiker bei der Musikzentrale Nürnberg für einen der begehrten Spielplätze der MUZ-Bühne auf dem diesjährigen Bardentreffen bewerben. Die Bewerbungsphase läuft ab sofort bis zum 31. März 2017.

Die Musikzentrale Nürnberg e.V. macht es sich seit mehr als 30 Jahren zur Aufgabe, die regionale Musikszene zu fördern. Im Rahmen des Bardentreffens 2017 wird sie darin seit 2006 durch die Sparda-Bank Nürnberg unterstützt. Die Präsentation der Highlights der lokalen Bandszene, gerade im Rahmen eines Festivals mit überregionaler Ausstrahlung, liegt der Sparda-Bank als in der Region verwurzelte Genossenschaft sehr am Herzen.

Das Bardentreffen der Stadt Nürnberg ist mit bis zu 200.000 Besuchern eines der größten Weltmusik-Festivals in Deutschland. Auf neun Bühnen inmitten der Nürnberger Altstadt treten jedes Jahr bei freiem Eintritt interessante Newcomer und Neuentdeckungen neben bekannten nationalen und internationalen Künstlern auf.

Vom 28. bis 30. Juli gibt es auf der MUZ-Bühne am Lorenzer Platz 16 Bands zu bestaunen. Eine dieser Bands wird durch das bayernweite Sparda-Band-Voting ermittelt, bei dem das Publikum im Internet für seine Wunschband abstimmen kann (weitere Informationen folgen). Für die anderen Spielplätze startet ab sofort der Bewerbungszeitraum.

Zeitraum: bis 31.03.2017

Weitere Infos zur Bewerbung als PDF herunterladen

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Jorinde Voigt: A New Kind of Joy

Ausstellung
Die in Berlin lebende Künstlerin Jorinde Voigt (*1977 in Frankfurt/M.) zeigt in ihrer Ausstellung A New Kind of Joy eine konzentrierte Auswahl aus ihrem aktuellen Werk, die auch neue Partituren aus dem achtteiligen Zyklus Song of the Earth, der sich auf Gustav Mahlers Lied von der Erde bezieht, umfasst.

Für ihre großformatigen Zeichnungen hat Jorinde Voigt ein System linearer Codes und Zeichen entwickelt, mit denen die physikalischen Bedingungen des Lebens im Universum wie Gravitation, Raum, Zeit und Geschwindigkeit dargestellt werden. Diese Notationen bilden die gedankliche Basis, um so komplexe Phänomene wie etwa die Algorithmen des Adlerfluges, die Sonaten Ludwig van Beethovens oder Peter Sloterdijks Gedanken über Stress und Freiheit in visuelle Kompositionen zu überführen, die ebenso sinnlich wie emotional aufgeladen sind. Dabei experimentiert Jorinde Voigt mit Farben, Formen und Materialien, und schafft ein sich beständig weiter entwickelndes Zeichensystem, das Subjektivität und Systematik, Spontaneität und Akribie, Chaos und Ordnung, Poesie und Wissenschaft vereint.

Zeitraum: bis 07.05.2017
Ort: Kunsthalle Nürnberg, Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg
Eintritt: € 5,-/2,50

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neunundzwanzig

Fotoausstellung
Alle vier Jahre wieder – ein Schaltjahr. Wir haben uns diesen Tag, den 29.02.2016 ausgewählt und ihm fotografisch ein Zeichen gesetzt. Thematisch völlig frei gehalten gingen die beteiligten Fotografinnen und Fotografen der fotoszene an diesem Tag auf Motivsuche. Das Ergebnis können sie jetzt, ein Jahr später, in unserem Projektraum sehen.

Zeitraum: bis 22.04.2017
Ort: Atelier- und Galeriehaus Defet, Galerie-Eingang EG, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa. 12-15 Uhr
Eintritt: frei

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Edit Oderbolz

Ausstellung: Kooperation mit dem Kunsthaus Baselland
Der Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft freut sich, die erste umfangreiche Einzelausstellung von Edit Oderbolz (*1966, Stein am Rhein; lebt in Basel, Schweiz) in Deutschland präsentieren zu können.

Ausgehend von ihrer Einzelausstellung im Kunsthaus Baselland (31. August bis 6. November 2016) wird Edit Oderbolz für den Kunstverein Nürnberg eine wechselseitige Präsentation mit ganz aktuellen Werken entwickeln, die direkt auf die historischen Räumlichkeiten und die Architektur der neuen Sachlichkeit des Milchhofgebäudes reagieren wird. Oderbolz Arbeitsweise zeichnet sich durch skulpturale Setzungen, Restrukturierungen und Erweiterungen des bestehenden Raumes aus. Dabei spielen in ihren Werken die Verwendung der Zeichnung im Medium der Skulptur, die spezifische Wahl alltäglicher Materialien zwischen Stabilität und Flüchtigkeit sowie die Beeinflussung der körperlichen und mentalen Raumerfahrung der Betrachter/innen eine zentrale Rolle.

Zeitraum: bis 14.05.2017
Ort: Kunstverein Nürnberg. Albrecht Dürer Gesellschaft, Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14-18 Uhr, Sa. und So. 13-18 Uhr
Eintritt: € 2,50/1,50

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Galerie Nous sucht neue Räumlichkeiten

Die Künstlerin Victoria Song jat Shariff (Annette Mittermeier) hat vor 6 Jahren Nürnbergs erste Mietgalerie, die Produzentengalerie Galerie Nous gegründet. Hier wurde Hobbykünstlern und unbekannten Künstlern die Möglichkeit gegeben eine Startplattform für ihre Karriere zu haben. Zudem finden tolle Kunst-Kurse für Kinder und Erwachsene statt. Auch die Künstlerin stellte in tollen hippen Ausstellungen ihre Werke aus und fanden Ihre Bewunderer.

Die Galerie muss nun Ihre Gefilde wechseln. Das kleine Kulturzentrum,das in der Bevölkerung sehr grossen Anklang fand, sucht nun eine neue location! Die Künstlerin sucht nach leerstehenden Läden/Wohnungen wo das Galeriekonzept plus Wohnmöglichkeit möglich ist. So wendet sie sich nun an die Öffentlichkeit, die von solchen Läden, die auch gerne renoviert werden, weiss. Auch Vermieter, die solche Räumlichkeiten haben sollen auf die Möglichkeit aus ihrem Laden etwas Besonderes entstehen zu lassen können sich melden. So kann in einem anderen Viertel wieder ein Zentrum für schöne Kunst und schöne Begegnungen für Künstler, Kinder und Kunstliebhaber entstehen!

Kontakt: Galerie Nous, Telefon 0170/4900910
Link: www.galerie-nous.de

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