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Cosima von Bonin und Claus Richter: THING 1 + THING 2

Ausstellung
Gemeinsam ist Cosima von Bonin und Claus Richter die Fähigkeit poetische Parallelwelten zu erschaffen, in denen vieles rätselhaft sein darf. Anspielungen auf die westliche Konsumkultur finden sich ebenso wie differenzierte Verweise auf die emotionale, soziale und auch subversive Funktion von Kitsch und Groteske. Ihre vielfältigen Protagonisten dienen als Stellvertreter für menschliche Emotionen, Ängste und Konflikte. Cosima von Bonin gelingt wie Claus Richter der Spagat zwischen hintergründigem Humor und Melancholie, Weltflucht und Spektakel, Lethargie und Neugierde, Zugänglichkeit und Verschlossenheit.

Zeitraum: bis 17.05.2020
Ort: Kunsthalle, Lorenzer Straße 32, 90402 Nürnberg
Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr; Mi 10–20 Uhr
Eintritt: € 5,00/2,50

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Curtis & Co. – dance affairs: Madame Bovary, it's me too

Sex, Tanz und Sehnsucht – ein Tanztheater im Sinne von Gustave Flaubert
Madame Bovary sei ein Roman über das Nichts und über die Langeweile – so hat zumindest Gustave Flaubert sein Meisterwerk aus dem Jahr 1856 einmal beschrieben. Es geht um die ewige Suche nach einem erfüllteren, aufregenderen Leben und die Sehnsucht dem Alltäglichen zu entfliehen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Sexualität, Tabus und "No-gos" von damals und heute werden ausgelotet.

In der Choreografie von Susanna Curtis erkunden zwei Frauen und drei Männer ihr Verhalten in einer Welt, die durch political correctness, gender fluidity und #MeToo geprägt ist.

Zeitraum: bis 22.02.2020
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacherstr. 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: 13,-/8,- Euro (Vorverkauf), 16,-10,- Euro (Abendkasse)

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Weimarer Republik: Nürnberg 1918–1933

Ausstellung
Die Weimarer Jahre waren für Deutschland eine in vielerlei Hinsicht ambivalente und prägende Zeit. Die Widersprüchlichkeit und Modernität dieser Epoche spiegelt sich auch in der Geschichte Nürnbergs. Die Ausstellung widmet sich der ganzen Vielfalt und Problematik der Entwicklung Nürnbergs in den Jahren 1918 bis 1933.

Zeitraum: bis 26.04.2020
Ort: Stadtarchiv Nürnberg, Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg
Eintritt: frei

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Manon

Oper von Jules Massenet
Sie ist jung und soll wegen ihrer ausgeprägten Vorliebe für das Vergnügen ins Kloster. Keine rosigen Aussichten also für Manon, die sich beim Pferdewechsel auf der Poststation an dem Luxus der Damen nicht satt sehen kann. Des Grieux dagegen kann seine Augen nicht mehr von ihr abwenden: Eigentlich ist er auf dem Weg zu seinem Vater, er macht jedoch Manon eine spontane Liebeserklärung und flieht mit ihr nach Paris. Was wie ein romantisches Abenteuer beginnt, endet fünf Akte später in einer Tragödie.

Das Schicksal der jungen Manon interessierte seit dem Erscheinen des Romans von Abbé Prévost 1731 Leser*innen in ganz Europa. Jules Massenet zeichnet in seiner opéra-comique nicht nur die verschiedenen Stationen ihrer jungen Liebe nach, sondern entwirft auch mit vielen kleinen Charakteren und Situationen ein lebendiges Sittengemälde der Gesellschaft. In französischer Sprache mit dt. und engl. Übertiteln.

Zeitraum: bis 10.04.2020
Ort: Staatstheater Nürnberg, Opernhaus, Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: 10,00 bis 65,10 Euro

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Cold Fever – The Beauty of the North

Foto-Ausstellung
„Cold Fever - The Beauty of the North” ist nicht nur Katharina Meyers Bachelorarbeit aus dem Studium Design an der TH Ohm Nürnberg, es ist auch ihr Beitrag zum Klimaschutz. Mit ihren ästhetischen und vom Stil her einzigartigen Dokumentarfotografien nimmt sie den Betrachter mit auf eine Reise in den hohen Norden und zeigt, wie fragil das ewige Eis dort ist. Durch mehrere, insgesamt 14 Wochen dauernde Expeditionen, fängt die Fotografin die beeindruckende Tier- und Naturwelt des Nordens Skandinaviens ein. Die Expeditionen für Ihre Arbeit führten sie dabei nach Schweden, Norwegen, Spitzbergen und Finnland.

Zeitraum: bis 05.04.2020
Ort: Atelier- und Galeriehaus Defet, Galerie-Eingang EG, Gustav-Adolf-Straße 33, 90439 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa+So 12–15 Uhr

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Explizit Rap

Deutschrap zwischen Kunst & Diskriminierung
"Explizit Rap" ist eine dreitägige Konferenz in Nürnberg mit Konzerten, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops. Das Programm richtet sich an Fachleute ebenso wie an die Rapszene selbst. Auf der Konferenz soll ein vertiefender Diskurs über Diskriminierung in der deutschen Rapszene geführt werden. Ohne moralischen Zeigefinger, dafür mit echten Expert*innen des Fachs und grandiosen Künstler*innen live auf der Bühne.

Zeitraum: bis 21.02.2020
Ort: Z-Bau, Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg

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Schatzkiste 2020

Sonderausstellung und Events
Das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern öffnet seine Schatzkiste und zeigt 20 seiner besonders eindrucksvollen Stücke aus den Archiv- und Bibliotheksbeständen. Ein reich illuminierter Psalter aus dem 13. Jahrhundert und eine erst kürzlich entdeckte prunkvolle Ablassurkunde aus St. Lorenz von 1514 sind ebenso dabei wie etwa Dürers Drei Große Bücher in einem Band mit Original-Holzschnitten und ein Trauungsbuch aus St. Bartholomäus mit Eintragungen über Auswanderer nach Russland. Führungen zur Ausstellung können jederzeit gebucht werden.

Zeitraum: bis 02.04.2020
Ort: Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Veilhofstraße 8, 90489 Nürnberg
Eintritt: frei

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Andi Europäer

Eine Völkerschau von Philipp Löhle
„Man kann nicht gegen etwas werben, nur für etwas“, weiß Andi, „erstes Semester Kommunikationswissenschaft!“ Trotzdem ist er als Exponat „Berliner Hipster“ in Philipp Löhles satirischer „Völkerschau“ Teil einer Kampagne, in der ein Querschnitt Deutschlands (vom Jägerzauninhaber bis zur ostdeutschen Frisöse) durch Afrika fährt, um die dortige Bevölkerung von einer Flucht nach Europa abzuhalten.

Dass das Auswärtige Amt seit 2015 tatsächlich Informationsveranstaltungen mit diesem Ziel durchführt, nimmt der Nürnberger Hausautor zum Ausgangspunkt seiner so amüsanten wie abgründigen Analyse des Zustands der deutschen Seele zwischen Zukunftsangst, innerer Zerrissenheit und postkolonialem Größenwahn.

Zeitraum: bis 01.04.2020
Ort: Staatstheater Nürnberg, Kammerspiele, Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg
Eintritt: ab 14,30 Euro

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Isabelle Kranabetter: In Conversation with ...

Ein inszeniertes Konzert
Kaum ein Komponist war über alle Epochen hinweg derart präsent wie Ludwig van Beethoven. Jedes Zeitalter verehrte "seinen" Beethoven: die Romantik den ersten freien, nur sich selbst und der Kunst verpflichteten Komponisten, der Nationalismus das heroische deutsche Genie, der Sozialismus den internationalistischen Humanisten und auch für uns heute steht Beethoven als Komponist der Europa-Hymne für die Werte der Aufklärung als kultureller Basis von Europa. Was aber machte Beethoven als Figur so anschlussfähig? Oder anders: Warum ließ sich Beethoven für derartig unterschiedliche Zwecke instrumentalisieren? Gibt es überhaupt ein Original, das man noch aufspüren kann, also auch den Menschen Beethoven?

Fünf Musiker*innen-Performer*innen durchforschen Familienzwiste, politische Diskussionen und Einkaufslisten aus den Konversationsheften sowie späte Werke Beethovens. Mit neuen, experimentellen Kompositionen und theatralen Mitteln spüren sie spielerisch der Frage nach, wie Projektionen, Mythen und Fälschungen unsere Kulturgeschichte prägen – und wie das entsteht, wofür wir heute den Namen "Fake News" erfunden haben.

Datum: 28.02.2020, 20:00 Uhr
Weitere Termine: 29.02., 20 Uhr
Ort: Tafelhalle, Äußere Sulzbacherstr. 62, 90491 Nürnberg
Eintritt: € 13,-/8,- (im Vorverkauf); 16,-/10,- (Abendkasse)

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Downloads zur Medienpädagogik und Mediendidaktik

An alle Lehrkräfte und an digitaler Bildung Interessierten: Alle Kubiss-Veranstaltungen im Rahmen des Nürnberger Digital Festivals stehen nun zum Download bereit (Vorträge und Linklisten).

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